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Dass unsere Arbeit mobil geworden ist, ist keine Neuigkeit. Unser Mailbox tragen wir 24/7 mit uns herum, telefonisch erreichbar sind wir auch rund um die Uhr und egal, wo ein PC auch immer steht: wir können uns damit in die wichtigsten Systeme unserer Firmen einloggen.

Der Trend zu einer immer größeren Mobilität wirkt sich aber auch auf unsere Arbeitsplätze aus. Weil Mitarbeiter nicht mehr an bestimmte Schreibtische gebunden sind, können (und sollen) wir sie innerhalb unserer Büroflächen bewegen. Auch mit Blick auf die Gesundheit unserer Mitarbeiter:

  • Nach einer Stunde, die wir sitzend am Schreibtisch verbringen, verengen sich unsere Blutgefäße derart, dass ihr Volumen um die Hälfte sinkt.
  • Damit wächst die Gefahr einer Thrombose, eines Blutgerinnsels also, rasant.
  • Nach fünf Stunden am Schreibtisch steigt unser Blutzuckerspiegel rapide, weil wir keine Kalorien verbrennen.

Mobile Mitarbeiter sind gesunde Mitarbeiter

Wenn uns die Gesundheit unserer Mitarbeiter also am Herzen liegt (und das sollte sie nicht nur aus ethischen, sondern auch aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten), müssen wir sie in Bewegung halten. Dazu kann auch die Büroorganisation und -ausstattung beitragen.

So werden Arbeitsplätze immer öfter so eingerichtet, dass sie stehend und sitzend gleichermaßen genutzt werden können. Moderne Schreibtische etwa sind problemlos höhenverstellbar und fahren automatisch in voreingestellte Positionen hoch (oder zurück). Die Mitarbeiter bleiben so flexibel, ein langes Sitzen wird vermieden.

Einen wahren Paradigmenwechsel hat es zudem in der Planung der Wege innerhalb eines Büros gegeben. Früher war diese darauf angelegt, Wege so kurz wie möglich zu halten. So wurde keine Zeit verloren, die Mitarbeiter blieben möglichst an einem Ort.

Mittlerweile weiß man um die Probleme eines solchen Ansatzes und plant um der Bewegung willen längere Wege ein: zwischen einzelnen Schreibtischen, zwischen einem Schreibtisch und einem Besprechungsraum, zwischen einem Büro und informellen Bereichen zum Gedankenaustausch oder auch nur den Weg vom PC zum Drucker.

Hot-Desking als neuer Trend

Dass mobile Arbeitsplätze die Mobilität der Mitarbeiter innerhalb eines Büros überhaupt erst möglich machen, liegt auf der Hand. In den USA gehen Unternehmer mittlerweile sogar soweit, keine Schreibtische mehr zuzuweisen. Vielmehr werden Arbeitsplätze auf der gesamten Bürofläche geschaffen, die von Mitarbeitern ad hoc besetzt werden können.

Mit dieser Entwicklung kommt man nicht nur dem Bedürfnis nach Bewegung nach, sondern auch jenem, ständig neuer Gruppierungen innerhalb des Büros. Projekt-Teams können so problemlos zusammenfinden und sich nach getaner Arbeit wieder auflösen und neu gruppieren.

Und Amerika wäre nicht Amerika, hätte man für diesen Trend zum „fliegenden“ Schreibtisch nicht auch gleich einen markanten Begriff geprägt, der über das allgemein bekannte und allzu brave Desk-sharing hinausgeht. Wer also in den USA stetig seinen Schreibtisch wechselt, betreibt Hot-Desking.

Fancy, oder?

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