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Schwarz, Weiß, Grau, Braun: Noch vor ein paar Jahren war die Frage nach der Farbe am Arbeitsplatz eine marginale. Man wollte vor allem Seriosität ausstrahlen und dazu passte nun einmal keine Farbe.

Mittlerweile hat sich die Herangehensweise grundlegend geändert. Zum einen werden Farben am Arbeitsplatz von außen nicht mehr als Indiz für ein verrücktes oder zumindest kurioses Unternehmen wahrgenommen, zum anderen weiß man heute mit Farben zu kommunizieren und Stimmungen zu kreieren.

Büros als Kommunikationsinhalt, Farbe als Instrument

Schon seit Jahrzehnten ist man sich bewusst, welche Rolle Farben in der Kommunikation spielen. Nie wäre man etwa auf die Idee gekommen, die Farbe des eigenen Firmenlogos dem Zufall zu überlassen.

Dass die Farbgestaltung trotz dieser Erkenntnis vor der Bürotür Halt gemacht hat, mag aus heutiger Sicht kurios erscheinen, sie ist aber durchaus nachvollziehbar. Schließlich bekamen die Büros nur die Besucher, sprich: privilegierte Kunden zu Gesicht, die es in allererster Linie zu beeindrucken und von der Zuverlässigkeit des eigenen Unternehmens zu überzeugen galt.

Dank der sozialen Netzwerke, vor allem dank Instagram, spielen Büros und Arbeitsplätze heute dagegen eine wichtige Rolle in der Kommunikation mit der breiten Masse. Deshalb ist es wichtig, auch Büros farblich zu „branden“, sie unverwechselbar, wiedererkennbar und interessant zu machen.

Fünf Trendfarben

Farben sind demnach in Büros kein Tabu mehr: zum einen, weil sie eine wichtige Rolle in der Kommunikation spielen, zum anderen, weil sie Mitarbeiter nachhaltig beeinflussen. Dazu gibt es jede Menge Fachliteratur aus dem Bereich der Psychologie, deren Erkenntnisse man nutzen kann (und sollte), um verschiedene Stimmungen in verschiedenen Bereichen zu erzeugen.

Derzeit liegen fünf Farben bei Bürodesignern im Trend:

  • Grau ist nicht etwa ein Überbleibsel aus den Büros der 1990er-Jahre, sondern eine Farbe, die Ruhe und Ausgeglichenheit vermittelt. Das ist vor allem in einer Zeit notwendig, in der alles auf Hochtouren läuft – pausenlos. Aus diesem Grund ist Grau eine Farbe, die vor allem in Bereichen zum Einsatz kommt, in denen die Mitarbeiter herunterfahren und entspannen sollen.
  • Gelb ist eine auf den ersten Blick aufdringliche Farbe. Das liegt daran, dass sie unser Hirn ankurbelt, uns mobilisiert. Deshalb ist Gelb ideal für Bereiche, in denen Kreativität gefragt ist und neue Ideen geboren werden sollen.
  • Blau ist nicht nur die Farbe des Wassers, sondern auch jene des Bildschirmlichts, sie verbindet demnach Technik und Natur. Weil Blau beruhigt und zugleich die Konzentration fördert, wird die Farbe häufig in Konferenzräumen eingesetzt.
  • Grün hat ursprünglich Einzug in die Büros gehalten, um darin einen Touch Natur zu vermitteln. Mittlerweile setzt man auf kühlere Grüntöne, die eine moderne Alternative zu Grau bieten.

Rot ist eine energieintensive Farbe und löst eine ganze Reihe von Gefühlen aus. In Bereichen intensiver Arbeit wirkt Rot deshalb störend, in Bereichen, in denen Mitarbeiter entspannt zusammenkommen, ist die Farbe dagegen ideal.

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