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Wer im Kampf um die größten Talente mithalten will, muss alle Register ziehen. Schließlich ist es heute lange schon nicht mehr mit einem fetten Gehaltsscheck getan. Vor allem junge potentielle Mitarbeiter lassen eine Vielzahl von Überlegungen in die Jobentscheidung einfließen: die Nachhaltigkeit des Unternehmens, den Wohlfühlfaktor, das Arbeitsklima.

Eine hochinteressante amerikanische Studie unter 1000 Angestellten großer Unternehmen zeigt etwa, wie sich die Nachhaltigkeit immer mehr in den Fokus schiebt. So geben darin gerade einmal 17 Prozent der Baby-Boomer-Generation an, ihren Job auch aufgrund der Nachhaltigkeit des Unternehmens ausgewählt zu haben. In der Generation X sind es bereits ein knappes Viertel und unter den Millennials satte 40 Prozent.

Büros als Marketingelement

Neben der Nachhaltigkeit spielen – wie erwähnt – Wohlfühlfaktor und Arbeitsklima eine dominante Rolle bei der Jobauswahl. Beide Bereiche werden ganz zentral von der Gestaltung und Ausstattung des Arbeitsplatzes beeinflusst, woraus sich eine wichtige Erkenntnis ergibt: Das Büro-Design wird mehr und mehr zu einem bedeutenden Marketingelement.

Befeuert wird diese Entwicklung durch die Social Media, die immer stärker das Visuelle in den Vordergrund rücken. Auf Instagram oder Snapchat zählt der optische Eindruck, weshalb Arbeitgeber ihre Mitarbeiter durchaus ermutigen, Bilder von ihrem Arbeitsalltag oder Arbeitsplatz zu posten – nur dann allerdings, wenn der Arbeitsplatz auch wirklich die DNA der Firma widerspiegelt.

Ist dies der Fall, werden auch Journalisten oder Influencer gezielt eingeladen, die das Bild noch einmal verstärken, das das Unternehmen durch sein Büro-Design nach außen vermitteln möchte.

Worauf ist zu achten?

Soll das Employer-Marketing via Büro-Design auch tatsächlich funktionieren, müssen die Unternehmen bei der Planung ihrer Büros ein paar zentrale Punkte berücksichtigen:

  • Form und Farben der Büroeinrichtung sollten möglichst der CI des Unternehmens entsprechen. Im besten Fall erkennt man bereits an einem Bild aus dem Büro, welche Marke darin vertreten wird.
  • Ist seine Herkunft ein wichtiger Teil der DNA eines Unternehmens, sollte auch diese sich in der Einrichtung und Ausstattung widerspiegeln. Anstatt eines beliebig austauschbaren „internationalen“ Designs sollten daher für die Herkunftsregion typische Elemente berücksichtigt werden.
  • Weil wir bereits gesehen haben, wie wichtig die Nachhaltigkeit bei der Jobauswahl ist, sollte diese in der Büroplanung, -einrichtung und -ausstattung nicht nur berücksichtigt, sondern daraus auch auf den ersten Blick ersichtlich werden, etwa in der Form natürlicher Materialien.
  • Junge Menschen legen Wert auf eine entspannte, informelle Arbeitsatmosphäre. Auch diese kann durch eine entsprechende Arbeitsplatz-Planung gezielt gefördert werden, etwa durch die Schaffung informeller Begegnungsbereiche oder gemütlicher Ecken.

Letztendlich dient eine umsichtige Planung der Arbeitsflächen heute also nicht mehr „nur“ einer möglichst effizienten, mitarbeiterfreundlichen Arbeitsatmosphäre, sondern ist sich auch der Rolle als Visitenkarte bewusst.

Einer Visitenkarte mit Magnetwirkung auf junge Talente.

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